Mehr Sicherheit und Schutz wünscht sich jeder. Gerade beim Essen können Sie auf schädliche Fremdkörper verzichten. Gesundheit und ein gutes Gefühl möchten Sie genießen.

Solch eine Sicherheit wünschen Sie sich jedoch nicht nur bei Lebensmitteln. Auch andere Industriezweige sollten einen hohen Schutz vor Schadstoffen aufweisen. Dazu gehört die Automobil-, Pharma-, Textil- oder Kosmetikindustrie.

Natürlich gibt es noch weitere Beispiele. Verschiedene Chemieverfahren arbeiten bestenfalls mit reinen Stoffen. Das Schlüsselwort ist die pneumatische Förderung von sensiblen Schüttgütern.

Damit in Verbindung steht die Qualität von Druckluft. Zu diesem Zweck hat Aerzen an einem neuen Sicherheitsstandard gearbeitet. Jener ist vom TÜV Rheinland zertifiziert.

Somit soll mehr Sicherheit in der Pneumatik geboten werden. Dies kommt sensiblen Produkten ebenfalls zugute.

Die drei großen Lösungsbausteine

Das Sicherheitskonzept von Aerzen stellt drei Lösungsbausteine in den Mittelpunkt:

  • Produktreinheit
  • Sicherheit
  • Zuverlässigkeit

Im Zuge der Produktfreiheit geht es vor allem um das angewandte Öl. Jenes soll wirklich nur dort zum Einsatz kommen, wo es erwünscht ist.

Gerade bei einem Gebläse oder Verdichter ist dies äußerst wichtig. Beispielsweise die Zahnräder benötigen Öl, der dahinterliegende Förderraum dagegen nicht.

Aerzen wartet mit einer speziellen Dichtung auf. Diese schützt den Förderraum und somit alle weiteren Prozesse. Das Öl bleibt also wirklich nur bei den Zahnrädern.

Als Fundament für diese Technik hat sich Aerzen übrigens mit dem TÜV Rheinland zusammengeschlossen. Alle Baureihen entsprechen dem Zertifikat ISO 8573.

Das Resultat ist eine 100 prozentige Ölfreiheit der Klasse 0.

Zuverlässigkeit als höchstes Gut

Im Bereich Zuverlässigkeit bezieht sich Aerzen auf die Schalldämpfertechnologie. Gebläse und Verdichter sind mit speziellen Druckschalldämpfern ausgestattet.

Jene sind wiederum mit einem schalldämmenden Material verkleidet. Ein günstiges Produkt, allerdings verschleißt es auf natürliche Weise.

Dafür sind gerade die hohen Temperaturen innerhalb der Schalldämpfer verantwortlich. Dies wirkt sich auf das Absorptionsmaterial verschleißend aus. Das Material gelangt jedoch in die Förderluft. Und genau das ist schädlich.

Der neue Aerzen-Schalldämpfer nutzt zur Schallreduzierung kein absorbierendes Material. Vielmehr erlaubt die neue Technik die sogenannte Luftumlenkung im Interferenzverfahren.

Das Produkt erzeugt also keine Verunreinigungen durch Verschleißmaterial mehr. Auf der anderen Seite sinkt der Druckverlust. Die Energieeffizienz steigt allerdings. Das Patent liegt bei Aerzen.

Die volle Sicherheit

Grundsätzlich geht es um die Sicherheitsgarantie eines Prozesses. Pneumatische Prozessverfahren sollten sicher und zu 100 Prozent fehlerfrei ablaufen.

Ganz wichtig für Aerzen ist der Explosionsschutz. Die Problematik liegt bei Störfällen, welche ein Gebläse oder einen Verdichter befallen können. In solch einem Fall können Funken erzeugt werden.

Solche Funken könnten in die Förderleitung gelangen. Passiert dies, ist die Explosionsgefahr hoch. Innerhalb der Förderleitung befindet sich ein Luftstaubgemisch. Jenes kann durch Funken entzündet werden.

Mit dem Schalldämpfer möchte Aerzen hier ebenfalls Abhilfe leisten. Der Hersteller baut nämlich auf den Einsatz des Schalldämpfers als Funkensperre.

Die interne Luftumlenkung fängt aufkommende Funken auf. Folglich können die Funken dort gelöscht und eine eventuelle Explosionsgefahr gebannt werden. Dies führt letztendlich zu Kosten- und Energieersparungen.

Das Aerzen Sicherheitskonzept als neuer Sicherheitsstandard

Für den Hersteller zählt nicht Energieeffizienz im Prozess. Gerade die Sicherheit steht ganz weit oben auf der Prioritätenliste.

Trotzdem fördert Aerzen ein reines Arbeitsverfahren in mehreren Prozessabschnitten. Dazu gehört die erwähnte Dichtung sowie der Schalldämpfer. Gerade Letzterer überzeugt auf mehreren Ebenen.