In der Produktion sind Mitarbeiter häufig einer lauten, wenn nicht sogar schmerzverursachenden Geräuschkulisse ausgesetzt.

Um Lärm zu minimieren und zum Arbeitsschutz beizutragen, entwickelte die Firma Pucest ein Material, mit dem eine Lärmminderung erzielt wird.

Ausgangssituation

Als das Team der Firma Pucest die Stein-Expo besuchte, schaute sie sich insbesondere die Schraubenproduktion an. Sie besuchte Firmen vor Ort und erhielt einen Einblick in deren Produktionsweise.

In diesen Betrieben läuft die Produktion über PE- oder Stahlbeläge.

Treffen die Schrauben auf diese Beläge, entsteht ein ohrenbetäubender Lärm, da diese Materialien keinen Lärm schlucken.

Start einer Versuchsreihe

Es blieb zu klären, warum in Großbetrieben, wo es auf Lärmminimierung ankommt, keine schallschluckenden Elemente eingesetzt wurden.

Zu diesem Zweck wurde eine Versuchsreihe gestartet.

Die Versuche fanden unter unterschiedlichen Bedingungen statt: Zum einen wurde die Oberfläche geändert, auf die die Schrauben auftrafen. Zum anderen variierte die Anzahl der Schrauben.

Einzelne Schrauben

Zu Beginn wurde eine einzelne Schraube über das rohe Metall geschickt. Die Messung ergab einen Wert von 95 dB: Ein sehr lautes Geräusch für das menschliche Ohr.

Das Ganze wiederholte sich auf einer PE-Platte, was vom Messergebnis her keinen großen Unterschied machte.

Schließlich wurde die Pucest-Platte eingesetzt. Das Messgerät zeigte ca. 60 dB: Im Gegensatz zur PE- oder Stahlplatte ein sanftes Geräusch.

Mehrere Schrauben

Der Versuch wurde ein weiteres Mal abgeändert, indem eine Handvoll Schrauben verwendet wurde. Diese wurden über die drei verschiedenen Beläge geschickt.

Es war hörbar und sogar spürbar, wie extrem der Ton das Ohr belastete. Dabei gibt es keine nennenswerten Unterschiede zwischen PE- oder Stahluntergrund.

Auf der Pucest-Platte hörte sich das Geräusch der auftreffenden Schrauben wesentlich angenehmer an. Das Messgerät zeigte allerdings auch sehr hohe Frequenzen.

Sie entstehen, wenn die Schrauben aneinanderschlagen. Das menschliche Ohr nimmt diese nicht wahr, sondern nur das Hauptgeräusch: den Knall der Schrauben auf die Kunststoff- oder Stahlplatte.

Ergebnis

Die Messungen lieferten überraschende Ergebnisse.

Auf den herkömmlichen Platten ergaben sie 95 dB, beim Einsatz der Pucest-Platten lagen sie bei 60 dB: ein immenser Unterschied an Lärmentwicklung.

Nutzen und Fazit

Die Lärmbelästigung ist durch den Einsatz von Pucest-Platten wesentlich geringer. Sogar bei der Montage sind die Vorteile unübersehbar.

Eine PE-Platte wird mittels einer Vielzahl von Schrauben zusammengehalten, die Pucest-Platte kann man unter anderen direkt verkleben.

Dies ist ein weiterer positiver Nebeneffekt zum geringeren Verschleiß dieses Materials.

Mittlerweile nutzen viele Betriebe Pucest-Platten. In der Produktion geht es nun wesentlich leiser zu.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Arbeitsschutz durch verminderte Lärmbelästigung
  • problemlose Montage einer Pucest-Platte
  • geringer Verschleiß im Vergleich zu herkömmlichen Platten

Weiterführende Informationen

Pucest steht für Fragen und Speziallösungen über die Website: www.pucest.com. gern zur Verfügung. Auch über entsprechende Versuche in Ihrem Betrieb berät Sie das Team um Herrn Bauer.