Um die Effizienz in der Produktion zu steigern, entwickelt sie automatisierte Reinigungslösungen und setzt dabei auf Vibrationstechnik.

Am Beispiel einer Mühle möchten wir Ihnen veranschaulichen, wie die automatisierten Reinigungszyklen die Durchsätze konstant halten.

Ausschüsse werden minimiert und fließen automatisch wieder in den Mahlprozess ein.

Ablauf des Reinigungsprozesses

Das Schüttgut, um das es hier geht, ist ein Calcit. Dieser wird bei unterschiedlichen Produktionsprozessen eingesetzt, u.a. bei der Verhüttung von Erzen.

Das Schüttgut ist relativ grobkörnig. Der Kunde mahlt es in seiner Mühle mit Mühlperlen zu einem feinen Material.

Hierfür eignen sich besonders gut Aluminiumoxidperlen.

Problemstellung beim Kunden:

Nach dem Mahlprozess ist der Calcit sehr fein gemahlen. Zusätzlich erreicht er während des Prozesses eine Temperatur von 110 °C. Er setzt sich um die Mahlperlen herum und backt sich fest.

Der Kunde wünscht, dass die Mahlperlen von den Anbackungen befreit werden. Normalerweise geschieht dies auf manuelle Weise oder mit Hilfe von Wasser.

Dies ist aufwendig, kosten- und zeitintensiv, weil in diesem Fall die Mühle stillstehen muss.

Lösung:

Die Mahlperlen werden oben auf das komplette Schüttgut gegeben und auf ein Vibrationssieb geladen.

Das Vibrationssieb hat eine lineare Schwingung, die durch zwei gegenläufige Unwuchtmotoren erzeugt wird. Dadurch wird die Krafteinwirkung auf das Sieb erbracht.

Durch den Einsatz der Vibrationstechnik wird erreicht, dass sich die Mahlperlen mit den Anbackungen im oberen Bereich frei rütteln.

Dies geschieht mit einer Krafteinwirkung von 4,5 g und einer Schwingbreite von 8,2 mm. Die Kugeln werden oben separiert und von den Anbackungen frei geklopft.

Das übrige Material wird in zwei Fraktionen aufgeteilt. In der ersten, der oberen Fraktion, befindet sich brüchiges Calcit.

Im unteren Bereich fällt durch den Siebbelag das feinporige Material. 97 % davon liegt unterhalb von 30 μ. Es handelt sich um ein sehr feines Material.

Anmerkung:

Da das Schüttgut mit 110 °C sehr heiß ist, kommt es bei den aus Metall bestehenden Siebbelägen zu einer Längenausdehnung.

Wenn das heiße Material auf den Siebbelag auftrifft, dehnt sich dieser aus. Die Spannung lässt nach, das Sieb beginnt zu flattern und bricht.

Um dem entgegenzuwirken, wurden konstruktiv Zugstangen mit einer Feder eingebaut. Dadurch wird der Siebbelag immer auf Spannung gehalten, egal, wie stark sich die Längen ausdehnen.

Nutzen und Fazit

Mit Hilfe der Vibrationstechnik lassen sich industrielle Reinigungsprozesse optimal automatisieren.

Für den Kunden bedeutet es eine Zeit- und Kostenersparnis, da er den Reinigungsprozess nicht selbst aufwendig und in Eigenregie durchführen muss.

Zusammenfassend lässt sich sagen:

  • Effizienzsteigerung der Arbeitsabläufe durch optimierte Reinigungsprozesse
  • Zeit- und Kostenersparnis für den Kunden
  • innovative Technik
  • unkonventionelle Lösung
  • Weiterführende Informationen

Die Firma Aviteq aus Hattersheim ist Partner für Vibrationslösungen. Die Vibrationstechnik ist immer noch eine unterschätzte Lösung. Es lohnt sich jedoch, tiefer in das Thema einzusteigen.

Wer ausführliche Informationen wünscht oder Fragen hat, kann über die Website www.aviteq.com Kontakt mit den Ansprechpartnern aufnehmen.

Diese erklären gern die Vorteile und geben einen Überblick über den individuellen Nutzen.